Die Ulna und die Fibula sind im Vergleich zu
anderen Tierarten sehr kräftig ausgebildet und belastbar
Die Haupt- und Nebenzehen sind paarig ausgebildet.
Die Nebenzehen (Afterklauen) besitzen alle knöchernen Anteile (im Gegensatz
zu den rudimentär ausgebildeten Afterklauen des Rindes).
Klaue:
Geradlinig (an den Spitzen nicht nach innen
gebogen wie beim Rind)
Mit weichen Sohlenballen ausgestattet, welche
axial weit nach dorsal reichen
Gut abgegrenzte Sohlen- und Wandfläche.
Die Afterklauen sind gleich aufgebaut wie
die Klauen an den Hauptzehen, werden aber nur bei tiefem Boden belastet.
Klauenpflege: Die kurze Lebensdauer und die
Haltung auf Betonböden machen Klauenschneiden nur selten nötig.
Tastbare Knochenvorsprünge an der Vordergliedmasse:
Angulus cranialis und caudalis scapulae,
Tuber spinae scapulae
Pars caudalis des Tuberculum majus humeri,
Epicondylus lateralis und medialis humeri
Os carpi accessorium: Sesambein welches caudolateral
dem os carpi ulnare anliegt und die Höhe der proximalen Karpalknochenreihe
angibt